|
|||||||||||||||||||||||||||||||||
| ISBN: 3765445223 ISBN: 3765445223 ISBN: 3765445223 ISBN: 3765445223 | |||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Wir empfehlen: | ||||||||||||||||||||||||||||||||
Fehler bei den Messungen: Einer der Fehler bei der Entfernungsmessung ist der, dass wir mit der Lichtgeschwindigkeit des Vakuums rechnen, sich jedoch zwischen dem Satelliten und dem Empfänger nicht nur Vakuum befindet, und die Lichtgeschwindigkeit in jeder der verschiedenen Schichten der Atmosphäre etwas anders ist. Dieser Fehler wird größtenteils durch das Zwei-Frequenz-Verfahren, bei dem zwei Signale mit verschiedenen Frequenzen verwendet werden, kompensiert. Andere Fehler können auftreten, wenn das Signal ein paar Mal von diversen Hindernissen abprallt, bevor es den Empfänger erreicht. Diese Fehler werden von teureren Empfängern ausgeglichen. Eine andere Möglichkeit der Ungenauigkeit ergibt sich bei den Atomuhren, die zwar sehr genau, jedoch nicht perfekt sind, und durch die Positionen der Satelliten, die auch nicht immer hundertprozentig genau sind. Außerdem gibt es die sogenannte GDOP (Geometric Dilution of Position), die Geometrische Abschwächung der Genauigkeit. Diese entsteht dadurch, dass ein Empfänger die nächstgelegenen Satelliten zur Positionsbestimmung verwendet. Das Problem dabei ist, dass sich die Schnittkreise unter sehr flachen Winkeln schneiden, was zu einer Grau-Zone bzw. zu einem zu großen Bereich der möglichen Position führen kann. Dieser Fehler wird von guten Empfängern kompensiert, da diese etwas weiter entfernte Satelliten zur Positionsbestimmung verwenden. Bis auf die schon vorher erwähnte künstlich erzeugte Ungenauigkeit kann man die meisten dieser Fehler bei der Positionsbestimmung vernachlässigen. DGPS: Differentielles GPS DGPS: Differential Global Positioning System Die Probleme bei der Verwendung des normalen GPS sind unter anderem, daß die Zeitsignale der Satelliten durch atmosphärische Störungen leicht verzögert sind womit die Positionsbestimmung im schlimmsten Fall um das Produkt der Zeitverzögerungen von der wirklichen Position abweichen kann. Um das zu verhindern benutzt man das Differentielle GPS. Wenn zwei Empfänger relativ nahe zueinander stehen (ein paar 100km), müssen die Zeitsignale fast dieselben Schichten der Atmosphäre durchdringen und haben deswegen auf den Empfängern nahezu denselben Fehler. Das ist die Idee, die hinter DGPS steckt. Man verwendet einen Receiver, um die Verspätung (Delay) zu messen, und benutzt die Fehlerinformation, um die Positionsinformation des zweiten Empfängers zu korrigieren. Nötig ist dafür allerdings ein sehr genau ausgemessener Referenzpunkt. Das dort aufgestellte Gerät wird invers verwendet, d.h. es verwendet eine fixe Position, um daraus Sollzeitsignale zu berechnen, welche mit den von den Satelliten ausgesendeten Signalen verglichen werden. Die Information, die dem roving receiver, dem bewegten Empfänger zugeschickt werden muß, hat daher folgendes Format: |
|
||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| |<< First < Previous Index Next > Last >>| | |||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Back to the topic site: StudyPaper.com/Neuerscheinungen External Links to this site are permitted without prior consent. | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Home | deutsch | Set bookmark | Send a friend a link | Copyright © | Impressum | |||||||||||||||||||||||||||||||||